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Geotope
Die Gründer der Fachsektion Geotop in
der DGG schufen um 1990 den Begriff Geotopschutz als Pendant zum Biotopschutz, platzierten damit im menschlichen Bewusstsein Geotope parallel zu den Biotopen und legten den Schwerpunkt auf den Schutz und die Pflege geologisch wertvoller Landschaftsbestandteile.
Zwischenzeitlich ergaben sich neue Tätigkeitsfelder, in denen Geotope weit über den Schutzgedanken hinaus eine grundlegende Rolle spielen wie in der geowissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit, in der Geodidaktik, in der Umweltbildung, in Geomuseen, Schaubergwerken & Höhlen, beim Geotourismus und beim neuesten
Highlight, den Geoparks.
In diesem Jahr findet der Tag des Geotops am Sonntag, den 21. September 2003 statt. Ziel dieses Tages ist es, bundesweit mit allgemein verständlichen Informationen Geotope vorzustellen. Angesprochen wird die interessierte Öffentlichkeit, vor allem die Bevölkerungsschichten, die bisher keine Berührungspunkte zu den Geowissenschaften haben.
Auch in Niedersachsen werden an diesem Tag wieder erdgeschichtlich bedeutsame Aufschlüsse, Landschaftsformen und Einzelbildungen wie Findlinge, Quellen oder Höhlen vorgestellt. In den Tag des Geotops einbezogen sind auch einzelne in Abbau befindliche Sand- und Kiesgruben bzw. Steinbrüche ebenso wie geologische und bergbaukundliche Lehrpfade, Findlings-, Gesteins- und Moorgärten sowie Schaubergwerke oder Geo- und Bergbau-Museen.
Die Führung in den Geoobjekten in Niedersachsen wird vor Ort von Fachleuten übernommen. Weitere Informationen zu den für den Tag des Geotops 2003 vorgesehenen Geotopen werden im Internet unter http://www.nlfb.de/ vorgestellt.
(Text: NLfB,
DGG)
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