|
Neue Tierart in der
Einhornhöhle entdeckt!
Die Forschergruppe der
Einhornhöhle um Dr. Nielbock hatte es bereits seit Monaten geahnt. Es
musste eine bislang unbekannte Tierart in der Einhornhöhle geben, die
etwas mit der Entstehung der Höhle zu tun hat. Über viele Jahrzehnte
hinweg war vermutet worden, dass die schornsteinartigen Löcher in der
Decke "Strudelglocken" sind. Ein ehemaliger rauschender
Gebirgsbach habe zum Ende der Eiszeit das Gestein ausgewaschen und so
die Felsenhöhle geprägt. Wissenschaftler der TU Darmstadt hatten
sogar vermutet, dass Kohlensäure die Löcher hat entstehen lassen.
Die vielen, mitunter metertiefen Löcher in allen Felswänden konnten in
ihrer runden Form aber eigentlich nur von Tierfraß stammen. Vom
Zoolog. Institut aus Hinterweltsdorf war deshalb als Spezialist Herr
Prof. Dr. Falsus Rodentia bereits im Dezember angereist, um genaue
Untersuchungen vorzunehmen.
|
|
|
|
Die im März neu installierte Lichtanlage brachte es an den Tag: Überall sitzen sie in ihren Steinlöchern. In diesen Tagen konnte endlich das erste Exemplar von 25 cm Körperlänge fotografiert werden. Prof. Rodentia bestimmte die Art als Mus mineralis gigantis, die Große Steinmaus. Eine Weltsensation für die Höhle am Harzrand: Dies ist eine Tierart aus der Voreiszeit, die seit 5 Millionen Jahren als ausgestorben galt. In dem weichen Dolomitgestein hatte sie ideale Lebensbedingungen, um unerkannt in der Dunkelheit zu überleben. "Jetzt wissen wir endlich auch, woher das feine Dolomitmehl überall auf dem Höhlenboden stammt", so Dr. Nielbock. "Es ist kein Zersetzungsprodukt, sondern es stammt vom Zernagen des Gesteins durch diese Dolomitfresser!". Zwei junge Steinmäuse, die Ostersonntag in einem Nest entdeckt worden waren, sind am 1. April an Kinder in der ersten Sonderführung verschenkt worden, damit die Population nicht Überhand nimmt. |
zurück zu: www.einhornhoehle.de